Engelskind

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Engelskind (Deutsch

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Engelskind die Engelskinder
Genitiv des Engelskindes
des Engelskinds
der Engelskinder
Dativ dem Engelskind
dem Engelskinde
den Engelskindern
Akkusativ das Engelskind die Engelskinder

Worttrennung:

En·gels·kind, Plural: En·gels·kin·der

Aussprache:

IPA: [ˈɛŋl̩sˌkɪnt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Engelskind (Info)

Bedeutungen:

[1] ein Kind, das bereits vor seiner Geburt gestorben ist
[2] veraltend: ein kosendes, liebes, wunderbares Kind

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Engel und Kind sowie dem Fugenelement -s

Synonyme:

[1] Schmetterlingskind, Sternenkind

Sinnverwandte Wörter:

[1] Totgeburt

Beispiele:

[1] „[...] "Schmetterlingskinder" werden im Volksmund Kinder wie Sophie genannt – ein als Tot- oder Fehlgeburt zur Welt gekommenes Baby oder nur wenige Tage nach der Geburt verstorbenes Kind. Auch "Engelskinder" oder "Sternenkinder" sind Bezeichnungen, die etwas umschreiben sollen, was unfassbar scheint. Wie aber können Eltern mit dem Verlust umgehen, wie ihn verarbeiten?“[1]
[1] „Der Engeltreff besteht aus einer kleinen Gruppe von Frauen oder Eltern, die ihre Babies in der frühen oder vorgerückten Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz danach verloren haben. Sie treffen sich zum Reden, Austauschen, Trauern und Trösten jeweils am zweiten Donnerstag im Monat im Jakobihus in Widnau. Die Abende sind ganz ihren Engelskindern gewidmet.“[2]
[2] Unser Peter ist ein richtiges Engelskind.

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Sternenkind“, dort auch das Synonym „Engelskind“
[2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Engelskind“.
[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Engelskind
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Engelskind
[*] canoo.net „Engelskind

Quellen:

  1. Uwe Schulz: Wenn Babys sterben, bevor sie richtig leben, in: Die Welt, 10.03.2012, Online-Ausgabe, x
  2. St. Galler Tagblatt, 29.10.2008, S. 37; «Ich bewege mich kraftvoll und locker»